Dieser Frage wurde bei der Vorstellung des World Energy Outlook 2015 in Mexiko nachgegangen, denn über nachhaltige Energiegewinnung können viele Emissionen eingespart werden. Hier finden Sie die wichtigsten Ergebnisse der Veranstaltung.

Die drei wichtigsten Empfehlungen der Veranstaltung sind:

  1. Windenergie sollte stärker vorangetrieben werden.
  2. Der Energiesektor sollte effizienter werden.
  3. Erdgas sollte gefördert werden.

Weitere zentrale Aussagen waren:

  • Die COP 21 wird eine äußerst wichtige Bedeutung haben, weil zum ersten Mal handfeste wissenschaftliche und sehr gut dokumentierte Daten als Verhandlungsgrundlage herangezogen werden können. Die Entscheidungen der COP 21 werden einen weltweiten Einfluss haben.
  • Die Verhandlungen zwischen China und den Vereinigten Staaten wurden hervorgehoben, bei denen Schritte zur Emissionsreduktion und zur gemeinsamen Förderung kohlenstoffarmer Investitionen vereinbart wurden.
  • Die Entwicklungs- und Schwellenländer haben sich ebenfalls verpflichtet sich Ziele zur Reduzierung von Emissionen zu stecken.
  • Zahlreiche Unternehmen aus dem Energiesektor haben begonnen Verpflichtungen einzugehen. Dazu gehören Firmen aus der Öl- und Gasindustrie sowie Hersteller von erneuerbaren Energien, Kohle und Kernenergie.
  • Emissionen aus der Vergangenheit sind wichtig, auch wenn sich ihre Quellen mit der Entwicklung der der globalen Ökonomie verändern.
  • Die nationalen Beiträge (INDCs) der Staaten decken bis zu 70% der Treibhausgase aus dem Energiesektor ab. Die INDCs können daher eine wichtige Bedeutung für die weltweite Tendenz der Emissionen haben.
  • Vom 17. bis zum 18. November wird die Internationale Energieagentur (IEA) am Treffen der Energieminister teilnehmen, welche alle zwei Jahre stattfindet. Zum ersten Mal wird hier der Klimawandel das Eröffnungsthema sein.
  • Die Hauptbotschaft an die Unternehmen aus dem Energiesektor sollte sein, dass diese Verluste machen werden, wenn sie die Auswirkungen des Klimawandels ignorieren.

 

Vorgestellt wurde der World Energy Outlook 2015 von Dr. Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA). Die Veranstaltung fand mit Unterstützung des Fonds für nachhaltige Energie des Nationalen Rates für Wissenschaft und Technologie (CONACYT) , des Energieministeriums (SENER) und des autonomen technologischen Instituts von Mexiko (ITAM) statt. Im voll besetzten Auditorium des ITAM sprachen außerdem Leonardo Beltrán, Staatssekretär für Planung und Energiewende des SENER, Dr. Alejandro Hernandez, Vizepräsident der ITAM und Ing. Carlos de Regulis als Moderator.

Im Rahmen der Veranstaltung kündigte die ITAM die Eröffnung eines neuen Zentrums für Energie und natürliche Ressourcen an. Dieses soll Raum für interdisziplinäre und spezialisierte Forschung zum Thema bieten. Die strategische Agenda ist die Stärkung der Kapazitäten im Energie- und Umweltsektor sowie die Entwicklung des nötigen Wissens für die Energiereform.

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Übersetzung Carmen Fuseler