{"id":7185,"date":"2015-08-27T21:47:46","date_gmt":"2015-08-28T02:47:46","guid":{"rendered":"https:\/\/iki-alliance.mx\/neuester-stand-zum-thema-klimawandel-ipcc-stellt-seinen-funften-beurteilungsbericht-vor\/"},"modified":"2018-08-31T17:46:43","modified_gmt":"2018-08-31T22:46:43","slug":"neuester-stand-zum-thema-klimawandel-ipcc-stellt-seinen-funften-beurteilungsbericht-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iki-alliance.mx\/en\/neuester-stand-zum-thema-klimawandel-ipcc-stellt-seinen-funften-beurteilungsbericht-vor\/","title":{"rendered":"Neuester Stand zum Thema Klimawandel: IPCC stellt seinen f\u00fcnften Beurteilungsbericht vor"},"content":{"rendered":"<p>Das <span style=\"font-style: normal !msorm;\">Intergovernmental Panel on Climate Change<\/span> (IPCC) hat im Rahmen einer international besuchten Konferenz in Mexiko-Stadt seinen f\u00fcnften Beurteilungsbericht vorgestellt. Dieser belegt wissenschaftlich den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Neue wissenschaftliche Erkenntnisse lassen au\u00dferdem vermuten, dass der Mensch die Hauptursache f\u00fcr die Erderw\u00e4rmung seit Mitte des 21. Jahrhunderts ist. Klimamodelle implizieren, dass sich die Erde weiter erw\u00e4rmen und somit der Klimawandel fortschreiten wird, wenn die Treibhausgasemissionen nicht stark reduziert werden. Diese Erkenntnisse geh\u00f6ren zu den zentralen Ergebnissen der <a href=\"http:\/\/www.ipcc.ch\/report\/ar5\/wg1\/\" target=\"_blank\">ersten Arbeitsgruppe des IPCC Beurteilungsberichts<\/a>, die sich mit der wissenschaftlichen Seite des Klimawandels besch\u00e4ftigt hat.<\/p>\n<p>Insgesamt waren f\u00fcr den f\u00fcnften Beurteilungsbericht des IPCC drei Arbeitsgruppen eingesetzt. Die <a href=\"http:\/\/www.ipcc.ch\/report\/ar5\/wg2\/\" target=\"_blank\">zweite Arbeitsgruppe<\/a> hat sich mit den M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Anpassung an den Klimawandel besch\u00e4ftigt. Sie stellt fest, dass der Klimawandel einen besonders negativen Einfluss auf Wasser- und Nahrungssicherheit, sowie auf die Gesundheit und Existenzgrundlage der Menschen hat. So k\u00f6nnen durch ein ver\u00e4ndertes Klima beispielsweise die Ernteertr\u00e4ge gemindert oder durch extreme Wetterereignisse, wie etwa Fluten, die Lebensgrundlage zerst\u00f6rt werden. Deshalb sind Anpassungsma\u00dfnahmen wichtig, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern. Die Autoren der zweiten Arbeitsgruppe heben hervor, dass Menschen au\u00dferdem unterschiedlich vom Klimawandel betroffen sind. St\u00e4dtische Gebiete etwa sind st\u00e4rker gef\u00e4hrdet. Gleiches gilt f\u00fcr die \u00e4rmere Bev\u00f6lkerung. Deshalb wird im Bericht empfohlen, die Ma\u00dfnahmen zur Anpassung an den Klimawandel auf die lokalen Gegebenheiten abzustimmen.<\/p>\n<p>[youtube]http:\/\/youtu.be\/TrF042fGfQM[\/youtube]<\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.ipcc.ch\/report\/ar5\/wg3\/\" target=\"_blank\">dritte Arbeitsgruppe<\/a> hat wissenschaftliche, \u00f6konomische und soziale Aspekte f\u00fcr die Minderung des Klimawandels analysiert. Studien zeigen, dass der Aussto\u00df von Treibhausgasen zwischen 2000 und 2010 um 10 GtCO2eq angestiegen ist. Die Emissionen kommen zu 47% aus der Energieversorgung, zu 30% aus der Industrie und sind zu 11% durch den Transport verursacht. Geb\u00e4ude machen 3% aus. Rechnet man indirekte Emissionen mit ein, so erh\u00f6ht sich der Anteil der Emissionen aus Industrie und Geb\u00e4uden. Die Arbeitsgruppe kommt zu dem Ergebnis, dass ohne signifikante Anstrengungen Emissionen zu mindern, der Treibhausgasaussto\u00df durch wirtschaftliches Wachstum und Bev\u00f6lkerungszuwachs noch verst\u00e4rkt wird. Im Energiesektor zum Beispiel zeigen Sch\u00e4tzungen, dass der Aussto\u00df sich bis 2050 verdoppeln wird (im Vergleich zum Jahre 2010), wenn nicht in Energieeffizienz und erneuerbare Energien investiert wird. \u00c4hnliche oder sogar noch h\u00f6here Sch\u00e4tzungen gelten f\u00fcr andere Sektoren wie etwa Bau und Transport. Ein Anstieg der Emissionen w\u00fcrde jedoch bedeuten, dass das Zwei-Grad-Ziel nicht erreicht werden kann.<\/p>\n<p>Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist ein internationales Gremium zur Untersuchung und Beurteilung des wissenschaftlichen Kenntnisstands zum Thema Klimawandel. Das IPCC wurde 1988 durch die World Meteorological Organization (WMO) und das <a href=\"http:\/\/www.undp.org\/\" target=\"_blank\">Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNEP)<\/a> gegr\u00fcndet. Ziel ist es, politische Entscheidungstr\u00e4ger mit regelm\u00e4\u00dfigen Analysen der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel und zu Minderungs- und Anpassungsma\u00dfnahmen zu versorgen.<\/p>\n<p>Die Vorstellung des f\u00fcnften Auswertungsberichts fand am 26. Und 27. August 2015 an der UNAM in Mexiko-Stadt statt. Den Bericht und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des <span style=\"font-style: normal !msorm;\"><a href=\"http:\/\/www.ipcc.ch\/\" target=\"_blank\">Intergovernmental Panel on Climate Change<\/a>.<\/span><\/p>\n<p>Alle Information zur Presentation des Berichts in Mexiko finden Sie <a href=\"http:\/\/ipcc.ch\/apps\/outreach\/eventinfo.php?q=295\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hat im Rahmen einer international besuchten Konferenz in Mexiko-Stadt seinen f\u00fcnften Beurteilungsbericht vorgestellt. 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